Jeder Tag gibt einem die Chance auf einen Neustart, besser zu sein als am Vortag und noch einen Schritt weiter zu gehen. Ein Tag ist dabei noch etwas "besonderer", als andere.
Er ist ein bisschen "verhasst" und doch ein Tag, besser, als alle anderen... wenn du ihn für dich nutzt! #Schweinehundbezwinger
DER MONTAG.
Wenn die Schlummertaste deinen Namen lauter schreit, als sonst, ist es wieder Montag. Das Wochenende in den Knochen fällt das Aufstehen oft schwer. Und doch ist dieser Tag der beste für einen Raketenstart in die Woche!
Bist du am Montag aktiv...
1. steigt die wahrscheinlichkeit, dass du den Rest der Woche aktiv bist oder wirst!
Du hast etwas geschafft. Direkt am ersten Tag der Woche etwas für dich getan... Das fühlt sich gut an! Das fühlt sich richtig an! Sei stolz auf dich! Jetzt heisst es #dranbleiben!
Der Gedanke eine Serie nicht abreisen zu lassen, kann sehr mächtig sein.
Montag hast du in der Tasche, da ist es am Dienstag doch ein Klacks die zweite Folge der Serie "abzuspielen"!
Falls du mal tatsächlich einen geplanten Trainingstag verpasst, schaffst du es an diesem Tag vielleicht auf anderem Weg Bewegung in deinen Alltag zu integrieren. Du könntest Schritte sammeln in dem du immer die Toilette aufsuchst, die am weitesten Weg ist. Auf dem Parkplatz des Supermarktes weit weg vom Eingang parken oder anstatt den TV einzuschalten lieber einen Spaziergang machen!
Warum ist das wichtig?
Bewegung setzt Glückshormone (Botenstoffe, Neurotransmitter) frei. Du kennst vielleicht Dopamin oder Serotonin.
Ergebnis?
2.Du fühlst dich besser, bist positiver und lachst mehr!
"Da liegt (noch) ein riesiger Haufen Arbeit auf meinem Schreibtisch! Oh ne!" Solche Gedanken sind nichts ungewöhnliches an einem Montag Morgen.
Chronischer und oder psychischer Stress kann dazu führen, dass du dich (noch) weniger bewegst.
Lass nicht zu, dass stress deine bewegung reduziert. reduziere lieber mit bewegung deinen stress!
Durchbrich den Teufelskreis mit einem kurzen knackigen Workout. Die Vorteile davon und wie du dir selbst eines basteln kannst, findest du hier *KLICK*.
Die Wissenschaft bestätigt, dass Menschen, die Bewegung zu ihrer Gewohnheit machen weniger Symptome von Depression zeigen. Sorgen, Ängste und deprimierende Gedanken werden durch regelmässige physische Aktivität "wegtherapiert".
3.Du zündest deine Selbstdisziplin!
Du hast den Geist des Montags überwunden, deinen inneren Schweinehund bezwungen! Was für ein Kickstart!
Physische Aktivität setzt Neurotransmitter (Glückshormone z.B.) frei. Soweit waren wir schon. Unter anderem wird auch GABA - Gamma Amino Buttersäure ausgeschüttet. GABA kann dich unter anderem vor Heißhunger auf Zucker/Süßigkeiten, Muskelverspannungen, Ohrgeräuschen (Tinnitus), veränderter Geruchsempfindung, nächtliches Schwitzen, Hyperventilation, Gedächtniseinbußen, Impulsivität, Ungeduld und Ängsten bewahren.
Mächtiges Zeug diese GABA.
GABA besitzt eine noch über Serotonin und Melatonin hinausreichende schlaffördernde Wirkung. Also...
5.Du wirst besser schlafen!
So richtig müde ins Bett fallen. Ein tolles Gefühl, oder?
Zum Müde-sein gehört natürlich mehr als geistige Erschöpfung. Körperlich "platt" sein, wirkt wunder. Wie? Sportliche Bewegung bringt dich wieder ins Gleichgewicht. Du schüttest unfassbar viele Hormone aus sobald du dich bewegst, dein Blutdruck wird stabilisiert und du atmest mal wieder richtig tief durch.
All das und mehr hilft dir dich deinem Circardianischem Rhythmus wieder anzunähern. Der Name klingt wie der eines Alien, meint aber einfach nur deinen Biorhythmus. Der bekannteste circadiane Rhythmus ist der Schlaf-Wach-Rhythmus.
6.Dein Kopf ist wacher!
Wer besser schläft, ist besser wach. Einfache Rechnung.
Erholung und Regenration sind mindestens genau so wichtig, wie regelmässige Bewegung. Sie begünstigen sich sogar gegenseitig. Sport fordert und fördert deine Konzentration und dein Körpergefühl.
Du lernst dich besser einzuschätzen, nutzt Pausen effektiver, schaffst mehr als je zuvor, ...
7.eroberst die Woche und "boostest" dein Selbstvertrauen!
Zack. Erledigt. Gutes Gefühl!
Mein Motto: Stärker mit jedem Widerstand.
Der Bezug zum Training ist klar gegeben. Vergiss aber alles andere nicht. Bezwingst du deinen inneren Schweinehund, widerstehst du der Sitzlust, wirst du auch darin stärker. Im Widerstehen.
Du machst Krafttraining für deinen Willen.
Du feierst immer häufiger "Zack. Erledigt." und das Vertrauen in dich selbst steigt unweigerlich, da du dir selbst beweist, was ich längst weiß:
"du bist ein #Schweinehundbezwinger!"
Quellen:
1. Bidirectional association between physical activity and symptoms of anxiety and depression: the Whitehall II study. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22623145)
2. The antidepressive effects of exercise: a meta-analysis of randomized trials. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19453207)
3. The anxiolytic effects of exercise: a meta-analysis of randomized trials and dose-response analysis. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18723899)
4. The Effects of Stress on Physical Activity and Exercise (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3894304)